Daten und Fakten

Modernste Technik für sichere Stromversorgung


Doppel-Zwillings-Francis-Turbine (Museumsbereich)

 

Wasserkraftwerke wandeln mit ihren Turbinen und Generatoren die Energie des Wassers in elektrische Energie um. Die Turbinen müssen den unterschiedlichen Fallhöhen und Wasserdurchflussmengen angepasst sein, um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Heutzutage kommen im Wesentlichen drei verschiedene Typen zum Einsatz: Francis-, Kaplan- und Peltonturbine.

Francisturbine Am verbreitetsten ist die Francisturbine, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts konstruiert wurde. Mit ihr lassen sich mittlere Fallhöhen und mittlere Wassermengen nutzen. Das Laufrad ist von einem Leitapparat mit drehbaren Schaufeln umgeben. Damit lässt sich die Leistung exakt regulieren.



Für große Wassermengen und geringe Fallhöhen (Beispiel: Donau, Lech, Iller, Wertach) entwickelte der österreichische Ingenieur Viktor Kaplan zu Beginn der zwanziger Jahre die nach ihm benannte Kaplanturbine. Sie ähnelt einer Schiffsschraube. Der Anstellwinkel der propellerförmigen Flügel lässt sich verändern. So ist es möglich, die Turbine an die Wassermenge anzupassen.


Peltonturbine Bei Wasserkraftwerken im Hochgebirge hat sich die Peltonturbine bewährt. Dort schießt ein Wasserstrahl mit hoher Geschwindigkeit durch eine Düse auf die Schaufeln des Turbinenrads. Peltonturbinen kommen bei sehr großen Fallhöhen zum Einsatz und erreichen selbst mit verhältnismäßig geringen Wassermengen beachtliche Leistungen. Ein bekanntes Beispiel für den Einsatz von Peltonturbinen ist die Kraftwerksgruppe in Kaprun (Hohe Tauern).


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