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Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Biber. Seine Zahl ist an der Günz in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Tiere haben mit ihren Bauten die Dämme unterhöhlt; dadurch bestand die Gefahr, dass die Stabilität gefährdet wird und die Dämme bei Hochwasser brechen könnten. Deshalb wurden Stahlgitter eingebaut, die unter die Wasseroberfläche im Dammbereich reichen und die Biber davon abhalten, Höhlen in den Damm zu graben. „Durch diese Maßnahme wurde der Hochwasserschutz der Gemeinden an der Günz deutlich verbessert“ bestätigte Dr. Olaf Heil von der BEW. Bei den Bauarbeiten wurden aber auch so genannte Ökokeile am Flussufer der Günz eingebaut. Diese Ökokeile dienen als Laichplätze und Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen. Im Wasser werden Wurzel- und Holzbündel verankert und Kiesinseln angelegt, die neuen Lebensraum und Rückzugsgebiete für Jungfische bieten.
Seit dem Abschluss der Bauarbeiten im Frühjahr war in der Vegetationsperiode 2007 ein deutlich verbesserter ökologischer Zustand des Flusses zu erkennen. An den fünf Kraftwerksstandorten entlang der Günz stellte die BEW Tafeln auf, die über das Ökoprojekt mit Texten und Skizzen informieren.
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