18. März 2016, Bayerische Elektrizitätswerke GmbH

Bürger können Donau neu erleben

  • Strand in Lauingen wird noch im März fertiggestellt
  • Naturnahe Uferbereiche in Höchstädt und Faimingen geplant 
  • LEW investiert insgesamt rund 60.000 Euro

Lauingen erhält einen Strand mitten in der Stadt. Die Bauarbeiten an der Donau beim Gasthaus „Drei König“ sollen noch im März abgeschlossen sein. Das Ufer wird auf einer Länge von rund 20 Metern abgeflacht und mit Kies aufgeschüttet. Die Bürger dürfen sich auf einen freien Zugang zum Fluss freuen. Hinter dem Projekt stehen die Stadt und die Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW), eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG (LEW). 
 
„Das ist ein echter Gewinn für Lauingen. Das Ufer wird noch attraktiver und wir rücken näher an die Donau ran“, sagte Lauingens Bürgermeister Wolfgang Schenk. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Lauinger Bürger den neuen Stadtstrand schnell entdecken und gerne nutzen werden.“  Während BEW die Bauarbeiten ausführt und die Maßnahme finanziert, wird die Stadt für den Unterhalt des Uferabschnitts sorgen.
 
„Über das Engagement der BEW und der Stadt Lauingen freue ich mich sehr, weil es die Donau für die Menschen erlebbar macht und zudem ökologisch sinnvoll ist“, sagte Landrat Leo Schrell.
 
Neben der Uferaufweitung in Lauingen will BEW bis Mitte des Jahres noch zwei weitere Maßnahmen an der Donau umsetzen: An der Staustufe in Faimingen soll das Donauufer naturnah gestaltet werden und so ein neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen entstehen. Zugleich bietet die sogenannte Ökoberme Anwohnern und Ausflüglern einen direkten Zugang zur Donau. Für die Staustufe in Höchstädt laufen vergleichbare Planungen. Die drei Pilotprojekte sind zudem eine Investition in die Infrastruktur für Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und Wasserwacht, die dort Boote zu Wasser lassen können. Finanziert werden die rund 60.000 Euro teuren Maßnahmen aus einem LEW-Fördertopf, der sich aus dem LEW Ökostrom-Produkt Aqua Natur speist.  

Die Uferstrecke, die BEW an der Donau unterhält, reicht von Oberelchingen bis Donauwörth und umfasst insgesamt 70 Kilometer in den vier Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen und Donauwörth. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Lauingen könnte dabei Vorbild für weitere gemeinsame Maßnahmen von Kommunen und BEW sein. 
 
„Eine ökologische Aufwertung ist an vielen Abschnitten der Donau möglich“, sagte Ralf Klocke, Leiter Instandhaltung Bau bei BEW. „Die drei Pilotprojekte können der Anfang eines ganzen Maßnahmenpakets sein, für dessen Finanzierung auch Förderprogramme genutzt werden können.“
 
Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger in Bayern und Teilen Baden-Württembergs tätig und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom und Gas und bietet ein breites Angebot an Energielösungen. Die LEW-Gruppe betreibt das Stromverteilnetz in der Region und ist mit 36 Wasserkraftwerken einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. Außerdem bietet LEW Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung und Telekommunikation an. Die Lechwerke AG gehört zur RWE-Gruppe.
 
Die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH (BEW) ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Augsburger Lechwerke AG. Die BEW unterhält und betreibt 36 Wasserkraftwerke an Donau, Günz, Iller, Lech und Wertach und gehört damit zu den führenden Wasserkraftwerksbetreibern in Bayern.


Erwin Eser, Günther Stiefvater, Wolfgang Schenk 1. Bgm., Franz Baurschmid, Günther Ruck, Ralf Klocke, Landrat Leo Schrell und Sebastian Blaß
Bildnachweis: LEW/Hochgemuth

Download