Flüsse

Kraft aus der Natur nutzen

Im natürlichen Wasserkreislauf regenerieren sich Flüsse und Seen durch Niederschläge und Schneeschmelze. Unter den klimatischen Voraussetzungen in unserer Gegend ist die Wasserkraft damit unerschöpflich. Während vieler Jahrhunderte wurde die Strömung des Wassers genutzt, um Räder anzutreiben und damit die Kraft zu übersetzen, z.B. in Mühlen.

Die Stromerzeugung durch Wasserkraft begann mit der Entdeckung des elektro-dynamischen Prinzips durch Werner von Siemens im Jahr 1866. Das Wasser treibt Turbinenlaufräder an, die an Generatoren gekoppelt sind. Durch elektromagnetische Induktion entsteht dort Strom. Voraussetzung für die effiziente Stromerzeugung ist nach wie vor die direkte Lage des Kraftwerkes an einem geeigneten Gewässer. Der natürliche Kreislauf des Wassers bleibt ungestört, es wird nur die Kraft des Wasserdrucks genutzt.

BEW erzeugt jährlich rund 1 Milliarde kWh Strom aus regenerativer Wasserkraft. Sie betreibt dazu insgesamt 36 Wasserkraftwerke an Iller, Lech, Wertach, Donau und Günz.

 

Fluss   Anzahl Kraftwerke     jährliche Stromerzeugung 
Iller ca. 118 GWh 
Lech 10  ca. 415 GWh 
Wertach     5 ca. 57 GWh
Donau 10 ca. 512 GWh 
Günz 6 ca. 13 GWh

 

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